Tagebuch über unsere besten Freunde auf 4 Pfoten

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Es liegt sich gut

Im Garten – auf einer Decke natürlich.

Aktuell hat es 29 Grad.

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Morty am Badestrand

Morty wollte heute unbedingt mit, den Müll wegfahren.

Anschließend, weil es so warm ist sind wir dann gleich zum privaten Badestrand weiter (als Nudistin, also ohne Halsband und ohne Leine – ist ja auch ein FKK-Strand).

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Dinoday 1: Dino wird abgeholt

Unser Urlaub ist vorbei, gestern Freitag wurden wir von Dino sogar schon am Flughafen IBK abgeholt.
Das ist Dino’s allererster Ausflug. Uns wurde erzählt, daß er scheinbar ziemlich geschrirren hat im Auto auf dem Weg zum Flughafen; das kann ja gar nicht sein. Sowas macht ein Picard ja gar nicht.

.. In diesem Moment (es ist Montag morgen) hüpft er wild auf die Scheibe der Terrassentür.

Am Samstag 11 Uhr also fuhren wir zu Fam. Janes, um unseren Dino (lt. Stammbaum Bombardino de la Vallée du Mouton) abzuholen. Seit wir ihn vor 10 Tagen das letzte Mal gesehen hatten, ist er wieder ein schönes Stück gewachsen. Einige seiner Geschwister sind noch da, er kann vorerst mal das letzte Mal mit ihnen spielen.

Dann die Frage: soll ich ihn halten beim heimfahren über den Brenner – wie ich es mit Morty gemacht habe, als ich sie Mitte Februar 2004 geholt hatte. Oder soll ich ihn die Hundebox tun? Schließlich habe ich ihn einfach zur Morty hinten reingesteckt. Sie sollen schließlich ja auch die besten Freunde werden.

Morty mag es ja überhaupt nicht, wenn jmd. (auch wir) ihre Pfoten berühren. Das wird wohl sehr kitzeln. Auch mochte sie es nicht, wenn Toy irgendwie hinten im Auto so steht, daß er sie berührt. Dino hat am Anfang sehr gesumst, wir haben uns gefragt, ob er schon ein Berger Picard ist, oder eher eine uns unbekannte Dackel-Schreiaffen Mischung, so sehr haben seine Aufrufe teilweise an ein Äffchen erinnert. Das ging so gut 10-15 Minuten, wir haben es einfach ignoriert.
Dazwischen hörte man kurz ab und zu einen Beller von Morty, sozusagen „Geh weg von mir, du kleiner Schreier, du Irgendwas“.
Dann war Ruhe.

Bevor wir direkt nach Hause fuhren, sind wir kurz runter zum Eisack, ans Bachufer (bei der BBT-Baustelle, Autobahnausfahrt Vahrn), wo ich das letzte Mal vor ca. 2 Monaten mit Morty und Toy mal abends war, um Bachsteine zu holen. Es ist ein schöner, ungefährlicher Ort, wo die Hunde keinen Gefahren ausgesetzt sind.

Also Morty aus dem Auto, Tennisball geworfen, damit sie abgelenkt ist. Dino rausgehoben, und mit Leine vom Auto weggeführt, damit er nicht drunter reinkriecht. Er sucht ja sehr den Schatten.

Als wir den Traktorweg am Bachufer runter gegangen sind, hab ich Mortys Ball so blöd geworfen, daß er auf die Seite links Richtung Bach gefallen ins, ins Gebüsch.
Bah… da hab ich dann eine 2 mt. lange pechschwarze Schlange gesehen, wohl eine Äskalupnatter. Die wollte gar nicht abhauen, und ist dann sogar in Angriffsstellung gegangen.
Erklär das mal der Morty, daß der Ball dort bleiben soll. Gut, dann geht Morty eben schwimmen. Während Dino oben mit Verena wartet.

Nach einer viertel Stunde sind wir dann heimgefahren. Schönster Sommertag, Temperaturen um die 30, max. 32°.

Dino wird der Garten und die Wohnung gezeigt.

Im Laufe des ersten Tages fällt uns auf, daß er nicht sehr viel schläft. Besonders hungrig ist er auch nicht, hat den Großteil seines Essens eher verschmäht. Ist wohl auch nicht das wahre, was wir ihm da anbieten … und die ganze Aufregung dazu.

Dino sucht immer wieder den physischen Kontakt zu uns Menshen, und zu Morty.
Das hat Morty nie gemacht, als sie klein war. Mittlerweile setzt sie sich schon mittelbar zu uns hin beim Wandern.

Ansonsten ist Dino eigentlich brav. Ab und zu schläft er dann auch. Er hat schon ein Plätzchen gefunden, unter der Gartenbank, im Schatten auf dem feinen Rasen, bzw. unter dem Liegestuhl – im Schatten natürlich. Ist ja eine große Hitze für ihn hier.

Man kann sich sogar wegschleichen, und er wacht nicht auf. Sehr praktisch – hoffentlich bleibt das so, aber ich bezweifle das mal.

Später so um 18.00 Uhr gehen wir die erste kleine Gassirunde mit Dino und Morty. Rauf zum Murgia bis zum Maisfeld. Dino immer brav bei Fuß (halt zufällig), bevorzugt sucht er unseren Schatten. Davor haben wir Besuch von den Schwigis erhalten, die ja nix von unserem neuen Familienmitglied wußten. Es gab eine Frage: „was ist denn das für ein Hund?“. Es erschien sehr unglaubwürdig, daß das ein Picard ist, und er mal so aussehen soll wie Morty und Toy. Na ja… kleine Picards sehen halt ein bischen „eigen“ aus.

Dino hat noch kein Geschäft gemacht, kein großes und kein Kleines. „Kleines“ vielleicht schon, aber da muß man ja schon sehr gut aufpassen, dass man es sieht. Er steht ja nur da, und lässt es rinnen, aber er macht es bisher nur im Rasen. Was für ein praktischer Zufall.

Der Rasen wird aussehen.. macht ja nix, kann ich ja nachsähen später mal.

Abends um 9 geh ich Morty noch die Büro-Bachrunde, (dazwischen Kirschen und Salaltgurken holen), Verena geht mit Dino alleine rüber zu den Obstbäumen rauf bis zum Murgia.

So um 10 vor 10 kriegt Dino was zum Kauen/Tschanggen. Seine Schlafbox steht im Gang/Flur, er wird da reingesteckt mitsamt dem Kaustick.. und Tür zu. Natürlich Megageschrei! Ok, nachdem Verena sagt, daß es noch zu früh ist zum Schlafen für ihn, wird er befreit.. sein Ziel ist vorerst erreicht.

Die Hundebox wird jetzt ins Wohnzimmer gestellt, neben dem Ofen, wo jetzt genügend Platz ist. Wir schauen die WM. Dino kommt dann gegen 11 Uhr wieder in die Box, irgendwie schreit er wieder. Wir beschließen zu stürmen.. ab ins Schlafzimmer. Er schreit dann 10 Minuten etwa weiter. Wir ignorieren es, irgendwann wird er schon aufhören.

So ein anstrengender Tag für ihn: die neue Umgebung, seine Geschwister die ihm fehlen, die neue Umgebung, da darf er schon schreien.

Gegen halb 12 Uhr schlaf ich dann ein. Vorerst ist Ruhe eingekehrt.

Der erste Tag von Dino bei uns ist gut verlaufen, wir freuen uns alle. Ich besonders, daß er sehr auf Kontakt geht.

Berger Picard Blog

Eigentlich wollte ich ja schon seit Jahren eine Homepage über unsere Hunde Morty und Toy erstellen. Deshalb hab ich mir auch einige Domains registriert. Doch man fängt ja nie an, und die Zeit verstreicht, und die Erinnerungen werden vergessen, wenn man nichts aufschreibt.

Also fang ich jetzt einfach mal an, unsere Erlebnisse mit unseren besten vierpfotigen Freunde hier festzuhalten.

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