Tagebuch über unsere besten Freunde auf 4 Pfoten

Blog

Dino trifft Murgia

Sonntag vormittag: 09.40 Uhr beim Gassi gehen.

Jetzt haben wir endlich auch den legendären Murgia getroffen.  Dino geht ohne Angst aber mit einem gewissen Maß von Respekt auf jeden Hund zu.

image

Dino der Wurstdieb – beim Grillen

Soeben hat er glatt ein rohes Würstchen aus der Schüssel gestohlen. Der Rest liegt jetzt auf unserem Webber Gasgrill. Ich hab ihn sofort vorsichtig geschimpft. Er hat die Beute fallen lassen und ist 1-2 mt auf Distanz gegangen. Ich will ja nicht, daß er sofort alles runterschlingt und damit abhaut.

Danach habe ich Morty gerufen und sie durften beide zusammen den Rest der Wurst runterschlingen.

image

Morty hat ein einziges Mal uns etwas vom Tisch gestohlen. Das war eine riesige Levoni Salami, die in der Küche auf dem Tisch gelegen ist. So ca. 30 cm lang. Sie hat da ein großes Stück schon rausgefressen gehabt, als ich sie erwischt habe. Da hab ich sie ordentlich geschumpfen und den Rest dann weggeworfen. Wenn ich jetzt so zurückdenke, hätte ich ihr ja gerne die ganze Salami gegönnt, bzw. essen lassen können.

Ich habe so ein Gefühl, daß das bei Dino nicht das erste Mal war, dass er so was macht.

Im Wald in Schabs

Dino sollte sich vom Ausflug von gestern erholen, deshalb wollten wir heute nichts Großartiges unternehmen. Also waren wir am Nachmittag kurz im Wald spazieren. Die ersten Schirmlinge werden wohl in ein paar Tagen abzupflücken sein.

Berger Picard Dino: der Pilzesucher

Wir lernen Dino gerade wie man Pilze sucht und findet:

Dino & Mutter Soni

Gestern nachmittag war Dino’s Mutter Soni noch ein bischen bei uns. Jetzt wissen unsere Katzen, wo Dino seinen Katzenjagd- und -spieltrieb her hat! Parschalk hing ordentlich toll im Maschendrahtzaun über der Bank unter der Pergola zwischen den Stauden des Geisblattes, laut fauchend wie eine richtige Wildkatze.
Die arme Soni durfte sich diesen Spass natürlich nicht machen.

Zwischen Mutter und Sohn wird immer noch schön familiär geteilt – es gibt ja auch genug für alle. Sind halt echte Berger Picard’s unsere Hunde – die kennen keinen Futterneid.

Lediglich mit Dino’s Deckversuch war Mutter Soni nicht einverstanden. Das hat Dino dann auch eingesehen.

Ein schöner Tag geht zu Ende. Gute Nacht.

Heute haben wir Besuch von u.a. Dino’s Mutter Soni bekommen.

Wir sind bis nach Schalders gefahren, um dort im Wald spazieren zu gehen. Die kleine Wanderung, die etwas größer ausgefallen ist wie urspünglich geplant, haben wir genutzt, um Pfifferlinge und Pilze zu sammeln. Wir waren dafür ca. 1 Woche zu früh und die Ausbeute war deshalb mehr als bescheiden.

Nichtsdestotz hatten die Hunde einen riesen Spaß. Sie konnten ein paar Stunden rumlaufen, schnüffeln, sich richtig auspowern. Auch den Zweibeinern hat es gefallen! Ein bischen Bewegung in der frischen Luft in netter Gesellschaft.

Sogar der Heißhunger konnte im Dorfgasthaus gestillt werden. Danach gab es noch Kaffee und Eis bei uns im Garten.

Die Hunde sind geschafft. Sie erholen sich bis morgen und schlafen tief.

Es war Dino’s erster richtiger Spaziergang – und seine Mama war heute dabei. Er ist die ganze Zeit schön mitgelaufen und hatte sichtlich Freude am Ausflug.

Was steht morgen auf dem Progamm, Günther? It’s weekend.

im Maisfeld

Durch unseren Geheimweg im Maisfeld:

Wie im französischen Kultfilm „Haute Tension – High Tension“, gibt es als DVD z.bsp. bei Amazon um 7€ zu kaufen. Ein wirklich gut gemachter und spannender französischer Thriller.

Hundeverordnung: Gemeinde Natz Schabs stinkt!

„Herzlich Willkommen auf dem freundlichen Apfelhochplateau Natz-Schabs!“: so steht es auf der Homepage des Tourismusvereins.

Von „herzlich“: keine Spur!
Von „Willkommen“: keine Spur!
Von „freundlich“: keine Spur!

Man könnte das ruhig umformulieren in: „Hunde und Hundebesitzer sind in der Apfelmonokulturlandschaft Natz-Schabs nicht willkommen und werden auf unfreundliche Weise vertrieben“:

Unsere Nachbargemeinde Natz Schabs ist ja ein bekanntes Niedrigpreis Feriendomizil vorwiegend für Buspauschaltouristen aus Deutschland. Der Tourismusverein versucht in letzter Zeit die Qualitätsstandards und Freizeitangebote zu verbessern, um auch vermehrt Individualtouristen und Familienurlauber ins selbsternannte Apfelparadies zu locken. Ein Großteil der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche im Gemeindegebiet wird von Apfelbauern seit Jahrzehnten in Monokultur intensiv bewirtschaftet.

Nun gibt es in der Gemeinde Natz Schabs eine in Südtirol einzigartige Hundeverordnung: Hunde müssen an die kurze Leine! Immer und überall!

Scheinbar häufen sich in Natz Schabs die Beschwerden bezüglich frei herumlaufender Hunde und Hundekot in Privat- und auf öffentlichen Gründen. In landwirtschaftlichen Nutzflächen soll der Hundekot ein großes Ärgernis sein.

Der Gemeinderat hat nun eine Hundeverordnung erlassen: Hunde müssen in Zukunft praktisch überall: auf allen öffentlichen oder der Öffentlichtkeit zugängigen Straßen, Plätzen und Spazierwegen, in öffentlichen Lokalen, im Wald und an den Waldrändern an einer eineinhalb Meter langen Leine geführt werden.

Weiters sieht diese Verordnung vor, daß die Hundebesitzer den Kot der Tiere beseitigen müssen.

Für die Verletzung dieser Verordnung sind Geldbußen bis zu 155 Euro vorgesehen. Über die mögliche Anbringung von Verbots- und Warnschildern mit der Aufschrift „Hunde an die Leine“ und die Ausgabe von Hundekotsäckchen wird der Gemeindeausschuß eine Entscheidung treffen.

Dazu meine Fragen:

  • werden Behälter mit Hundekotsäckchen aufgestellt? Wie z.bsp. die von www.dogtoilet.it?
  • werden Mülltonnen aufgestellt, wo man die Hundekotsäckchen entsorgen kann? Oder was soll man damit machen?
  • wer kontrolliert die Einhaltung dieser Verordnung?
  • wer ist ermächtigt das Bußgeld auszustellen?
  • wäre es nicht sinnvoller, anstatt Verbote aufzustellen, Hundebesitzer zu sensibilisieren, indem man in freundlicher und „gastgebischer“ Form einlädt, an vielbesuchten Plätzen die Hunde an die Leine zu nehmen. Und indem man an wichtigen Stellen, z.bsp. am See und in bewohnten Zonen kostenlose Hundetoiletten aufstellt?
  • was geschieht mit den Einnahmen aus diesen Strafen? Wofür werden diese verwendet?
  • wird in der Gemeinde Natz Schabs jetzt im Gegenzug ein eingezäunter Hundeauslaufplatz errichtet, wo Hunde frei laufen können?

Mein Fazit: diese Verordnung der Gemeinde Natz Schabs stinkt gewaltig! Das ist wieder mal eine Kurzschlußreaktion einiger Leute, die sich wiederum von wenigen anderen Leuten aufhetzen lassen.

Die Mehrheit der Hundehalter führt ihre Hunde selbstverständlich immer dort an der kurzen Leine, wo es notwendig ist. Dort, wo Menschen sich durch die Anwesenheit eines Hundes nicht wohl fühlen könnten. Der Großteil der Hundebesitzer entsorgt einen Hundehaufen auch, wenn er mal dort gemacht wird, wo es nicht angebracht ist.

Aber diese Art eines Hundeverbotes: überall an der Kurzleine, sogar im Wald und in Waldwegen?! Nein danke! Wer wird sich daran halten?

Ich appelliere an alle Touristen, die vorhaben in dieser Gemeinde auch mit ihren Vierbeinern Urlaub zu machen, auf hundefreundliche und menschenfreundliche Nachbarsgemeinden auszuweichen. Dort wird man von April bis Oktober auch bedeutend weniger mit Pestiziden der Obstbauern eingenebelt, die in Natz Schabs alle 2-3 Tage ausgebracht werden. Ungesund ist dieses Gift auf jeden Fall, speziell auch für Hunde, die das Zeug mit ihrer Nase am Boden aufnehmen.

Auch wir Einheimischen können die Gemeinde Natz Schabs meiden. Wir können auch woanders einkehren – wo es weniger nach Pestiziden stinkt, und die Gemeindeverwaltung Hunde- und Hundebesitzerfreundlich arbeitet.

Regeln sind sinnvoll, damit ein gemeinsames Zusammenleben möglich ist, jedoch zeigt diese Verordnung deutlich, daß hier nicht viel überlegt wurde.

Ich appelliere an die Verantwortlichen der Gemeinde und des Tourismusvereins Natz/Schabs diese Verordnung gründlich zu überdenken und zu sensibilisieren, sowie an alle Hundefreunde den Unmut über dieser unfreundliche und sinn- sowie herzlose Verordnung an die dafür Verantwortlichen zu schildern:

Bilder sagen mehr als Worte…

… to be continued.

Morty ist ganz von alleine zu Dino ins Bettchen gegangen, mit ihrer Kaustange. Und das, obwohl Morty normalerweise die Nähe zu anderen Tieren nicht recht sucht. Vor allem kann sie es überhaupt nicht haben, wenn man/Hund bei ihren Pfoten angeht. Ich würde sagen, Morty mag Dino schon.

Wachstum

Unser Pascha Dino benötigt wohl ein neues Bettchen.

Heute hab ich ihn wieder gewogen: 11.3 kg. Dino nimmt jeden Tag 100 Gramm an Gewicht zu. Ende September wird er circa 16kg dann wiegen – inetwa halb so viel wie Morty. Morty ist aber auch ausgewachsen und immer gut bei Appetit.

image

Neueste Artikel aus dem Blog

  • Im Frühling
    Im Frühling
    Die Saison des Sandbades ist eröffnet. Rasen ist überbewertet, wenn man im Sand liegen kann....
  • 3 Jahre
    3 Jahre
    Maëlle hat heute Geburtstag und wird drei Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an ihre Wurfgeschwister.  ...
  • Im Mai
    Im Mai
    Die Mohnsaison beginnt.  ...

Recent Comments

Up2date

Via Email über Neuigkeiten informiert werden.
Hier geht es zur An- und Abmeldung.

Kontakt

zu unserer Kontaktseite

Links