Tagebuch über unsere besten Freunde auf 4 Pfoten

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Bürodienst

Toy war ja immer mit mir im Büro und er wußte genau, wie die „offiziellen“ Arbeitsbürozeiten waren.

Punkt 13.00 Uhr stand er auf und wollte gehen. Um 14.30 Uhr war sowieso „Gassitime“, und spätestens um 17.00 Uhr mußte man das Büro definitv verlassen.

Dino kam gestern auch das erste Mal zu mir ins Büro und hat sich neben meinen Stuhl direkt hingelegt. Das ist aber zu gefährlich. So habe ich ihm gleich ein Vetbed vor meine Füsse unter den Tisch gelegt – wo auch Toy oft schlief.

Heute morgen um 06.00 Uhr ist Dino wieder gekommen und er liegt jetzt zu meinen Füssen.

auf Besuch bei Jimmy

Am Mittwoch waren wir einer netten Frau in der Nachbarschaft, deren 3 jähriger Rüde „Jimmy“ heißt.

Jimmy kam als Welpe aus dem Tierheim. Damals war Morty ca. 3.5 Jahre alt. Beide wurden sofort gute Freunde. Vor Toy hatte Jimmy immer einen Mords Respekt. Es reichte schon eine Distanz von einige Metern aus, und Jimmy warf sich von alleine sofort auf den Rücken, Zunge schleckend.

Toy hat ihm niemals was angetan. Er durfte aber nie mit Jimmy spielen, da Jimmy Epilepsieanfälle bekommen kann, wenn er zu aufgeregt ist. Als Toy mit Morty so laut bellend und kreischend gespielt hat (da Ranggln / Bodycheck / Lautbell Spiel), und Jimmy es gesehen hatte, kannte sich Jimmy öfters nicht aus, was das soll, und wollte mitmachen, bzw. Morty helfen.

Also sind wir zur Nachbarin, um sie einzuladen, daß sie mal zu uns in den Garten kommt, demnächst, mit Jimmy zum spielen mit Dino. Jimmy ist ja absolut gutmütig, und mir wäre es Recht, wenn Dino Jimmy öfters jetzt sieht.

Wir wurden in die Wohnung gebeten, Dino war sehr neugierig und entspannt. Jimmy freute sich über den Besuch – er war ein klein bischen eifersüchtig (warum galt nicht ihm die ganze Aufmerksamkeit?, sondern Zitat „was für ein kleines, nettes Füxchen, wenn sie bloß nicht so schnell wachsen würden“), aber nicht der Rede wert.

Unsere Nachbarin konnte gar nicht glauben, daß Dino mal so groß wie Morty und Toy wird, und dass er ein Picard ist. (Kennen wir ja bereits diese Aussage).

Alle Hunde bekamen dann was zum „Tschanggen“. Nach 30 Min. sind wir dann wieder heim.

Gassi gehen – erste Kommandos lernen: "Sitz!" & "schnell, schnell, schnell"

Beim Gassi gehen rüber in die Obstbäume ist mir aufgefallen, daß Dino manchmal (morgens eigentlich nicht), sobald ich ihm das Brustgeschirr auf der Terrasse anbringe, er dann anschließend in die Wohnung geht. Das war gestern Mittag so z.bsp.

„Warum soll ich denn Gassi gehen, und da rumlaufen 10 Min. lang, wenn es daheim so toll und interessant und fein ist?“ wird er sich denken. „Ich mag ja eigentlich nicht weg von hier wieder, in dieses großes Auto“.

Also muß man das Gassi gehen und das Brustgeschirr anziehen eben mal ein bischen attraktiver machen. Und wie geht das? Hm…

Die goldene Regel bei Hunden mit Esssinstinkt (ich zähle Dino dazu), ist, daß man guuute Belohnungen mitnimmt. Also haben wir gestern den Trainingsfutterbeutel Mini (wir haben ja 3 verschiedene Größen noch aus Morty’s Welpenzeit) rausgesucht und mit guten kleinen Leckerlis gefüllt.

Das funktioniert schon ganz gut damit jetzt. Ich rufe ihn, wenn er dann voller Freude daherkommt, kriegt er eines. Das ganze verbunden mit Geräusch (indem ich den Sack schüttle) und „fein“. Manchmal springt er dabei natürlich ein bischen herum, weil er nicht genau weiß wo das Leckerli jetzt ist: Ist es in meiner Hand (wo ist meine Hand denn, und wo in dieser Hand ist das Leckerli?), oder auf den Boden gefallen, oder im Säckchen? Das geht ja alles so schnell, so schnell kann er ja noch gar nicht schauen (Picardmässig eben).
So springt er mir manchmal auf die Hose, mit seinen Vorderpfoten – wenn ich in Hocke bin, eh klar – wenn er aufgeregt ist und daher kommt, sitzt er sich nicht leicht hin.
Aber man kann ihm ja zeigen wie man das bessser machen könnte, also Morty rufen, sie sitzt sich sofort hin, dabei Sitz sagen und den Zeigefinger zeigen. Dino schaut zu und setzt sich dabei automatisch auch hin, also kriegt auch er eines und wenn er dabei sitzt, kriegt er auch das Kommando „Sitz“ und den Zeigefinger gezeigt.

Vielleicht kann er das Kommando „Sitz“ schon bald verstehen und zuordnen. Ich denke schon.

Ein wichtiges Kommando ist mir auch das „Schnell, schnell, schnell“, speziell wenn wir die Strasse überqueren, verwende ich dieses Kommando immer, auch bei den großen Hunden.
Das steht für „Komm, lauf jetzt“. Ziel dieses Kommandos soll sein, daß meine Hunde auf Entfernung ohne angeleint zu sein, es ausführen. 100% klappte das mit meinen Großen aber nicht auf Entfernung jetzt. Bei Toy schon recht gut immer, Morty ist ja prinzipiell „gelassener“ bei der Befolgung von Rufkommandas.

Morty versteht dieses Kommando, es ist auch meistens lustig für sie dieses Kommando, da es ja ein Wettlaufen ist. Also kann man das Dino auch wunderbar schon lernen. Wir laufen beim Gassi-Weggehen die letzten Meter über die Strasse in die Obstbäume, dann kriegen sie Leckerlis und Dino kann dann frei laufen, mit seiner kurzen Leine, die er mitzieht. Später wird diese dann abgemacht.
Beim Zurückkommen dann wenn wir in unsere Zufahrt in unsere Seitenstrasse einbiegen, wird das Spiel wiederholt, da wird dann Wette gelaufen. Ich mach kurze kleine Schritte, so daß er auch mitkommt, „schnell, schnell, schnell“.. mit den Füssen ein bischen stampfen dazu – und runter bis zur Garteneintrittstür.

Morty gewinnt, ich bin Gleichauf mit Dino, er mag mich noch gar nicht überholen, gleichauf sein ist schon ok für ihn.

So ist das sehr praktisch: er lernt das Kommando „schnell, schnell, schnell“, das Gassi gehen ist lustiger, da mit einem Spiel verbunden, und wenn er mal am Anfang vom Gassi gehen stehen bleibt und sich hinsitzt, so in der Art: „ich mag eigentlich jetzt nicht gehen, was ist das jetzt?“,  so machen wir das „schnell, schnell, schnell“ Spiel eben, seinen natürlichen Instinkt mir und Morty zu folgen ausnutzend. Und ruck zuck, kommt er mit.

Ohren steh auf

Heute morgen steht Dino’s linkes Ohr komplett:

Dinos erster Ausflug am Wasser

Also Angst vor dem Wasser hat Dino überhaupt nicht.

Am Badestrand in Neustift:

Der Eisack führt gerade Hochwasser, wenigstens ist das Wasser von guter Qualität, da es Schneeschmelzwasser mit viel Durchfluß ist.

ein paar Fotoimpressionen der letzten Tage

Dino am Samstag, als er angekommen ist:

Seit Sonntag trinkt Dino schon aus dem Brunnen. Ich hab ihn einmal mit den Vorderpfoten an den Brunnenrand gehoben, mittlerweile kann er das selber.

Dino ist nicht wasserscheu. Gestern als ich mit der Gießkanne ein Beet auf der Terrasse gegossen habe, hat das ein für ihn neues Geräusch gemacht, und lustig war es. Ups, da ist ein Strahl auf seinen Oberkörper. Hat ihm aber nichts weiteres ausgemacht. Später dann hab ich ihn mal direkt in den Brunnen hineingestellt, mit dem Wasser bis unter dem Bauch, als es draußen 33° hatte (im Schatten).
Hat ihn auch nicht weiters interessiert.
Morty hatte ja lange eine „Brunnenallergie“, seit ich sie als Welpe mal ein bischen angespritzt hatte mit Wasser.

Dino beim Schlafen unter der Bank beim Gartenhaus, das ist zur Zeit einer seiner bevorzugten Plätze, wenn wir dort unten sind:

Dino: „bussis, Bussis, Bussis“
Morty: „lästig, lästig, lästig – wachs du mal erst, dann schaun’n wir (eventuell) weiter“

Morty fragt sich warum Dino denn 2 Bälle hat und sie keinen?

Dino: „weil alle Bälle jetzt mir gehören“

Dino’s erster Ausflug am Sonntag

Am Sonntag nachmittag sind wir auf die Jochalm nach Latzfons raufgefahren, ca. 30 Min. Fahrtzeit pro Strecke.
Das war ein Gesumse hinten im Auto, Morty hatte jede Mühe, sich den kleinen vom Leib zu halten. Dort war natürlich alles zugeparkt, aber als Einheimischer findet man schon einen „versteckten, illegalen“ Parkplatz.

Über ein paar Wiesen sind wir dann querfeldein oberhalb des Hauptweges zur Hütte hin, wo es die „Brettlmarende“ und einen Kaiserschmarrn gab.

Dinos Koordination auf Wiesen muß sich noch ein bischen verfeinern, ist er doch einmal „purzigagl“ abgestürtzt. Auch wenn man sich bergabwärts an mir anlehnt und ich dann aufstehe, kann es passieren, dass man dann kein Gleichgewicht mehr hat und kurz abstürzt. Ich könnte doch auch a bissl besser aufpassen.

Dino hat bei diesem Ausflug kennengelernt:
– hohes Gras (hat ihn nicht sonderlich beeindruckt, aber es lässt sich super darin rumspringen)
– viele Leute
– einen großen Hund
– Leute mit Wanderstöcken
– einen Mountainbiker, der vorbei ist

Auf der Hütte ist er schön brav unter der Bank gelegen und hat dann geschlafen. Nichts rundherum hat ihn gestört.

Dino lernt

Na der macht mal Fortschritte! Mittlerweile werden seine Stofftiere totgeschüttelt, es wird in die Hundebetten reingejumpt, in den Strick vom Katzenkratzbaum wird reingebissen, und sogar schon wie ein Schaf auf Flucht ist er heute rumgebockt. Das ganze ab und zu auch mit ein paar Lauten. Das Quitschen und Sumsen hat er so gut wie abgelegt. Er fühlt sich sichtlich wohl.

Morty ist sehr behilflich. Sie ist ja wirklich auch ein super Hund. Für mich ist es viel einfacher, Dino mit der Hilfe von Morty etwas zu lernen, bzw. eine Handlung zu verlangen. Z.bsp. beim Spatz gehen, ich rufe Morty und Dino mit „Spatz“, Morty kommt zu mir und setzt sich wie gelernt vor mir hin, um das Halsband zu bekommen. Dino kennt ja noch nichts, aber instinktiv schaut er was Morty macht, und macht es ihr nach. Also kommt er auch daher und setzt sich auch vor mir hin.
Morty hat eine tolle Aufgabe, und intelligent wie sie ist, weiß sie das.

Ich werde es eher langsam angehen lassen, mit Kommandos lernen, jetzt soll er erstmal „Welpe“ sein. Und mit Morty schauen ja 4 Augen auf ihn.

Morty zeigt schon ein bischen mehr Interesse an Dino. Sie hat ihn ja nicht ignoriert, nein – sie kann bloß nicht viel mit ihm anfangen noch. Er ist ja so klein, und Morty hat ja seit kleinauf immer wieder Kontakt zu Welpen gehabt. Sie ist immer sehr vorsichtig, daß sie ja keines tretet.

Aber lästig ist lästig und bleibt lästig. Dino versteht was ihm Morty mitteilt, er ist nicht mehr ganz so forsch und macht deutliche Unterwerfungsgesten, indem er sich vor Morty hinwirft, rumkriecht und vorsichtig ist (meistens).

Morty hat heute schon mal kurz Spielgesten angedeutet, und ihn ein paar Mal beschnuppert als er zu ihr gekommen ist.

Dino kann jetzt:
– Seil ziehen (Morty macht es noch nicht mit ihm)
– Seil rumtragen und totschütteln
– kleinen Tennisball holen
– großem Fussball nachlaufen und reinbeißen
– Quitschy Ente rumtragen und reinbeißen
– Stöckchen reinbeißen kannte er ja schon früher

Unsere Terrassenplatten schmecken wohl sehr, da wird gern reingebissen. Auch kleine Steine sind ja sehr interessant in den Mund zu nehmen. Am Sandhaufen beim Parkplatz wird ein bischen Sand gefressen.
Morty hat ja ewig lange am Eisen meines alten Bettes geleckt gehabt früher.

Hat der Kleine etwa Mangelerscheinungen? Ich kann mich aber erinnern, daß Morty das auch gemacht hat. Machen wohl die meisten Hunde in dem Alter. Heute hat er auch mal verdächtig aus dem Mund „gerochen“, aber vielleicht war der Geruch von einem frischen Ast, bin mir nicht sicher, ob es schon „Hundenuttella“ war.

Dino ist recht eigenständig. Er schläft alleine im Garten, bzw. geht alleine raus und hält sich dort auch alleine auf eine Weile – ab und zu.

Heute ist er 2x beim Rumbocken mit seinem Kopf angestossen. Einmal auf dem Boden, das andere Mal auf den Liegestuhl. Jedes mal hat es laut „bumm“ gemacht, er war ein bischen verwirrt kurz, aber wir haben es nicht weiters beachtet und ihn nicht bestätigt. Nach 2 Sekunden war der Vorfall vergessen und weiter gings.

Heute ist Dino genau 9 Wochen alt.

Doggy Pool

Als Morty 1.5 Jahre alt war, haben wir ihr mal ein aufblasbares Schwimmbad gekauft. Ein bischen darin rumgetreten ist sie schon ab und zu. Jetzt starten wir einen neuen Versuch, mit dem „Doggy Pool“ von Karlie.

Unsere zweibeinigen Freunde, bzw die Besitzer von Herrn Frodo und Eowyn haben auch mal so einen Doggy Pool gehabt:

Heute ist es sehr heiß in Hambrücken und die Ruhe im Schatten nach einer kurzen Abkühlung im Doggy-Pool tut gut.

Da bin ich ja mal gespannt, wie lang der dann hält.

Es liegt sich gut

Im Garten – auf einer Decke natürlich.

Aktuell hat es 29 Grad.

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