Tagebuch über unsere besten Freunde auf 4 Pfoten

Monatliches Archiv für November 2010

Unsere Schlittenhunde – I nostri cani da slitta

Die Rodelsaison hat mit einem Abstecher zum Obernbergersee bei -14 Grad begonnen. Dino hat seinen ersten Rodeltag mit Bravur gemeistert. Wie Morty, ist er schneeverrückt und hatte bei seinem ersten Rodeln einen Megaspaß.

In der Gallerie ein paar Schnappschüsse unserer Berger Picards.

Abbiamo inaugurato la stagione invernale con la prima gita con lo slittino in Austria ad Obernbergersee dove faceva -14 gradi. I nostri due pastori di piccardia Morty e Dino vanno matti per la neve e amano correre dietro allo slittino. Pronti, via!

Nella galleria trovate alcune foto dei nostri berger picard Morty e Dino.

Fussballfeld

Der Acker ist endlich begehbar und es liegt etwas Schnee. Ein ideales Fussballfeld sagt Morty.

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Google mag uns – was suchst Du heute?

Obwohl es unseren Blog noch nicht sehr lange gibt, mag uns Google.

Google.de: Platz 1 mit „Berger Picard“
Google.it: Top 5

Danke Google!

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Im Wald

beim Äste holen für den Adventskranz:

Der erste Schnee

Jetzt hat es angefangen zu schneien. 0 Grad, dazu ein kalter Wind.

Den Hunden gefällt ihr heutiger Morgengassigang,  mir auch.

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Der Eindringling

Was sagt Murgia dazu? Er ist in Alarmbereitschaft.

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Hundebegegnungen

Dino freut sich immer, wenn er Jimmy abholen und mit ihm auf der Wiese spielen darf. Wenn dann Jerry und Simba dazustoßen, gibt es mehr Action und das ist umso besser.

Ich denke, die Sozialisierung als Welpe ab dem ersten Tag mit Artgenossen (und auch mit der Umwelt) macht sich bezahlt. Dino hat die „hündische“ Sprache bereits gut gelernt und spielt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen. Gut, mit seiner Schwester, seiner „Cousine“ und Morty spielt er am Liebsten!

So war Dino am 26.06.2010. Er hat in der Zwischenzeit viel gelernt und erlebt – und ist gewachsen. Unglaublich, daß er mal so ausgesehen haben soll.

Wendeltreppe

Vor Wendeltreppen und Stiegen hatte Dino im Unterschied zu Morty nie Angst.

Morty musste ich Wurststückchen auf die Treppe legen. Und ab dann ging es auf einmal Rauf und runter (zum und aufs Sofa).

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Die neue Südtiroler Hundesteuer wird teurer werden wie gedacht!

„Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.“

Das ist das „Armuts-“ Zeugnis, welches ich unserer Landespolitik ausstellen würde.

Dass in Südtirol als einzige Regions Italiens, die in Gesamtitalien vor Jahren abgeschaffte Hundesteuer mit 2011 wieder eingeführt wird, das ist mittlerweile vielen bekannt. Wir haben hier auch bereits darüber geschrieben.

Nun gibt es aber neue Entwicklungen in Bezug auf Hundesteuer in Südtirol, welche den Zeitgeist, also die Denk- und Fühlweise unserer Politiker einmal mehr wiederspiegeln: „die Gier nach immer mehr Geld und Macht“.

Gestern hat sich der Südtiroler Landtag darüber geeinigt, daß wie ursprünglich angedacht 50€ Steuern pro Hund im Jahr nicht genug ist, und man eigentlich ja viel mehr einnehmen könnte. Also hat man sich geeignet einfach bis zu 300% mehr einzuheben.

So wurde die gesetzliche Grundlage für jede Südtiroler Gemeinde geschaffen, ab 2011 bis zu 150€ Hundesteuer pro Hund einheben zu können. Das wurde auf eine Empfehlung des Rates der Gemeinden hin so beschloßen und ist jetzt gesetzlich verankert.

So können von Besitzern von größeren Vierbeiner, „Kampfhunden“ (wer ist damit gemeint?) und Personen welche mehrere Hunde halten, nun bis zu 150€ pro Hund und Jahr kassiert werden.

Von der Hundesteuer befreit werden sollen nur Rentner über 65 Jahre werden (warum eigentlich?), und Hundebesitzer, die weniger als 35.000! Euro im Jahr verdienen. Wenn das 35.000€ netto sind, ja dann passt’s ja eh: denn wer bitte verdient denn 35.000€ netto im Jahr? Das wären beinahe 3.000€ im Monat dann. Wenn das Brutto ist, dann wären es immer noch ca. >1.500€ im Monat. Es gibt genug Menschen in Südtirol, die das nicht verdienen und Hund(e) halten.

Fehlt da irgendwie der Realitätsbezug der Politiker, die sich für dieses Gesetz so stark eingebracht haben?

Auf jeden Fall werden die Südtiroler Gemeindestuben natürlich Ihre gierigen Finger tiefer  in unsere Geldbörsen ausstrecken, während wir Hundebesitzer dafür weiterhin keine Gegenleistung erhalten.

Wenn die Gemeinden wenigstens ein paar Mistkübel mehr dafür aufstellen würden, dann läge nicht überall so viel „Toilettenpapier“, Glas, Bierdosen, Windeln usw. hinter den Büschen rum und etwas weniger „echter“ Dreck würde unsere Umwelt verschmutzen.

Diese neue, höhere und in Italien einmalige Steuer zeigt einmal mehr, dass Henry Fords in diesem Zusammenhang sehr passendes Zitat „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“ bis in die Südtiroler Politikerköpfe immer noch nicht angekommen ist.

Südtirol ist scheinbar ein reiches (materielles) Land, jedoch mit den italienweit höchstens Lebenserhaltenskosten, an diesem Beispiel weiß man warum das so ist.

Berger Picards im Schnee

Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Wochen und Monate.

Wir haben dem tristen, verregneten Novemberwetter bei uns zuhause den Rücken gekehrt und gleich hinter dem Brenner in Richtung Österreich, in Nößlach, eine traumhafte Winterlandschaft vorgefunden. Morty und Dino hatten im Schnee eine Riesengaudi.

Der Wirt der Nößlachhütte meinte, die Rodelbahn würde nächste Woche in Betrieb genommen.

Und soll’s recht sein. Die Rodeln stehen schon griffbereit im Keller. Wir und unsere beiden Hunde sind startbereit.

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