Tagebuch über unsere besten Freunde auf 4 Pfoten

Monatliches Archiv für August 2010

Beim Pizza essen

In der Pizzeria Hirscherstube.

Hier gibt es die besten Pizza im Eisacktal.

Die 2 Picards haben eine Pizza Margerita mit Extra Schinken und Tonno bestellt.

Ein junger Berger Picard in Action

Dino und seine (Zwillings)Schwester – übrigens ist er jetzt 1-2 cm größer als die Schwester; vor nicht mal einer Woche waren beide noch gleich hoch – könnten stundenlang miteinander spielen = TV, Kino und Theater gleichzeitig  für die Betrachter. Klasse Vorstellung.

Das Riesenbaby schläft gerade tief und träumt vom heutigen Tag und den Hundebegegnungen.

Jo, Bella und Tino besuchen Morty und Dino!

Jo, Bella (13 Jahre) und Tino (14 Jahre) haben uns auf der Rückreise aus Lienz besucht.

Herzlichen Dank für den Besuch JoBeTi. Es hat uns gefreut, euch wiederzusehen und bis demnächst.

Dyson

Während alle „Mitbewohner“ stürmen, wenn ich mit dem Dyson Staubsauger aufkreuze, freut sich Dino offensichtlich auf das laute Spielzeug, springt neben der Bürste hin und her, will in den Staubsauger beißen… Der ist aber abgehärtet, der kleine Kerl.

Zahnfee

Dino hat heute gleich 2 Milchzähne verloren – er ist jetzt exakt 4 Monate alt. Und ich habe schon wieder einen Berger Picard mit Zahnlücken…

Zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat findet der Zahnwechsel bei Hunden statt. Das Milchgebiß des Hundes besteht aus 28 Zähnen, während das bleibende Gebiß 42 Zähne haben wird.

Ich hoffe, daß ich den einen oder anderen Milchzahn finden werde. Von Morty haben wir auch ein paar Milchzähne aufbewahrt.

Womit wird ihn die Zahnfee überraschen? Mit einem leckeren Knochen oder einem süßen Stofftier? Wir werden sehen…

Trennungsangst

Trennungsängste sind kein Berger Picard typisches Problem. Keine Hunderasse ist dazu bestimmt, alleine zu leben. Trennungsangst beim Hund ist ein weitverbreitetes Problem, das zu erwarten ist, wenn man den Hund vom Welpenalter auf nicht lernt, damit umzugehen.

In der Wildnis oder in der freien Natur sind es Hunde gewohnt im Rudel zu leben. Wenn Hunde jedoch mit Menschen zusammenleben, müssen sie sich angewohnen, auch einmal alleine zu sein.

So ist es eigentlich nicht verwunderlich, daß Hunde unruhig werden, sobald sie alleine gelassen werden. Jedoch obwohl wir von unseren Hunden verlangen etwas für sie völlig unnormales zu tun, dürfen wir keinerlei Mitleid oder Mitgefühl zeigen, denn das ist heutzutage nun mal so, daß der Großteil der Menschen nicht 24h am Tag mit ihren Hunden gemeinsam sein können.

Dass Hunde schon seit Jahrmillionen auf unserem Planeten leben und sich dem Menschen angeschlossen haben, zeigt einmal mehr, daß sie sehr wohl anpassungsfähig sind.

So ist es für jeden Hund möglich, speziell schon im Welpenalter auch, sich an diese neue Gegebenheit des „kontrollierten“ Alleinseins anzupassen. Wichtig ist dabei, daß wir es in kleinen Schritten machen, ohne dabei Emotionen zu zeigen, da das Alleinsein für unseren Welpen und Junghund eine stressfreie Zeit sein soll.

Alleinsein soll für unseren Hund vor allem eines bedeuten: relaxed zu sein und keine Aufgaben erfüllen zu müssen.

Viele Hundehalter machen den Fehler, daß sie es nicht über das Herz bringen, einen Welpen alleine zu lassen und dass sie sich dabei schlecht fühlen. Es ist ja auch herzzerreißend wenn der eigene, kleine, liebe Junghund, der ja noch nichts „Böses“ auf der Welt erfahren hat, winselt, bellt, jault und an die Tür springt – in dem Moment, wo er alleine gelassen wird. Die Versuchung ist dabei groß, sofort wieder umzukehren und den Hund zu bestätigen: „ist ja alles ok – braver Hund“, oder ihn einfach mitzunehmen.

Es ist natürlich für unseren Hund, nach uns zu rufen, wenn wir ihn verlassen. Hunde haben es in ihren Genen, dass sie mit uns sein wollen, daß sie uns nachlaufen wollen und daß sie ihre gewohnten Menschen vereint um sich haben wollen.

Bei unseren Berger Picard’s fällt es einem oft auf, wie unsicher sie werden, wenn wir uns bei einer Wanderung in 2 Gruppen trennen und eine Gruppe vorläuft. Ich nehme es dann meinem Hund, der mit mir ist ab, indem ich ihm klar und deutlich sage, daß er sich nicht um die andere Gruppe zu kümmern braucht, und mit mir mitkommen soll. Und dann ist wieder gut. Der Hund hat eine klare Regel und Ansage bekommen.

Wenn Hunde uns aber nicht folgen können, versuchen sie auf sich aufmerksam zu machen. Stichwort: „bellende Morty im Auto“. Morty ist unser erster Hund, ich war da oft zu nachlässig und habe mich gehen lassen, wenn Verena gesagt hat: „nehmen wir sie doch mit“. So haben wir Morty nie wirklich gelernt, mit dem Alleinsein umzugehen.

Morty hat gelernt, daß sie es durch ihre Aktionen erreicht, daß sie Aufmerksamkeit bekommt, bzw. daß wir sogar zurückkommen. Dabei wurde sie dann sogar manchmal getröstet. Morty hat dann verstanden: „siehst Du, ich habe ja Recht, wenn ich belle, kommen sie zurück und ich werde getröstet“.

Wir haben mit Morty gerade noch die Kurve gekratzt. Es ist bei ihr nicht soweit ausgeartet, daß sie Panik bekommt, wenn sie alleine ist. Wir haben später dann sehr viel Zeit, Geduld und Energie investieren müssen, um das nachzuholen, was wir in ihrem Welpenalter versäumt haben.

Mittlerweile äußert sie eine Weile lang Ihren Unmut darüber, daß sie nicht alleine gelassen werden will, doch Trennungsangst ist das keine mehr.

Bei Dino haben wir es jetzt anders gemacht. Wir haben ihm von Anfang an gezeigt, daß alleine sein auch etwas normales sein kann, wo er sich entspannen kann. Am Anfang haben wir Leckerlis in seiner Hundebox versteckt, so zufällig, ohne daß er es bemerkt hat. Er war dann in der Box drinnen und wir sind gegangen, für kurze Zeit. Die Box war zwar offen, aber die Box ist so etwas wie sein eigener kleiner Raum, in dem nur er ist, geschützt und ohne Einfluß von außen.

Er ist dann immer wieder mal in seine Hundebox hinein und hat sie gerne gewonnen. Jetzt zieht er sich oft dahin zurück.

Schrittweise war Dino immer wieder mal über immer längere Intervalle alleine. Sei es am Morgen, wenn ich wieder ins Schlafzimmer bin, oder auch tagsüber, wenn er es im Garten verschlafen hat und wir in die Wohnung oder zum Einkaufen weg sind. Später bin ich dann einfach wieder aufgetaucht, ohne Theater zu machen.

Wenn ich wieder zurückkomme, wird kein großes Theater gemacht, weder von mir, noch von Dino. Eine kurze Begrüssung, wie es Hunde untereinander auch machen, das reicht. Oder es wird kurz gespielt, oder es gibt was zum Essen. Alles tolle Erfahrungen, wenn wir wiederkommen.

Das Erfolgsgeheimnis dass Hunde keine Trennungsängste entwickeln ist also:
– den Welpen von klein auf daran gewöhnen alleine zu sein
– die Intervalle am Anfang kurz wählen, dann steigern
– es zu vermeiden, daß sich Hunde in Trennungsängste so weit hineinsteigern, dass es panisch wird
– dem Hund zeigen, daß man seine Aufregung nicht mag, wenn er bellt oder winselt
– es jedoch toll ist, wenn er ruhig ist und relaxt ist, dann gibt es auch mal eine Belohnung dafür
– keine Emotionen zeigen, wenn der Hund einen ruft oder Trennungsängste zeigt
– nicht wegschleichen, der Hund kann mitbekommen, daß wir jetzt gehen

Letzten Sonntag haben wir Dino über 4h alleine gelassen. Wir sind mit Morty in die Stadt am Abend. Beim Verlassen habe ich Dino etwas zum Kauen gegeben, damit ist er abgelenkt.

Und als wir zurückgekommen sind, war ich so was von erleichtert, daß Dino ruhig an einem seiner Lieblingsplätze, im Flur, gelegen ist und uns ohne große Aufregung oder Anzeichen einer Stressanspannung begrüßt hat.

Meine eigene Ruhe als Hundeführer überträgt sich auf das Gemüt meines Hundes. Bin ich entspannt, ist er es auch. Bin ich nervös, wird er auch nervös.

Es liegt also alleine an uns. Es ist unsere Aufgabe, unserem Hund vom Welpenalter an diese so wichtige Fähigkeit anzueignen, damit er und wir später ein entspanntes Zusammenleben führen können.

Noch ein kleiner Tipp: es ist nicht notwendig, daß unser Hund das ganze Haus und den gesamten Garten zur Verfügung hat, wenn wir abwesend sind. Viel besser ist es, wenn der Hund in einem Zimmer ist. Denn es ist nicht seine Aufgabe, das Haus zu bewachen wenn wir nicht da sind, das macht er sowieso. Zu viel Freiraum beim Alleinsein verursacht bei den meisten Hunderassen Stress. Wenn er jedoch in einer kleineren, für ihn überschaubaren Umgebung ist, dann hat er nichts zu tun und kann sich entspannt auf unsere Rückkehr freuen.
Sollte wieder Erwartens doch einmal ein uneingeladener Gast auf Besuch kommen, dann schlagen unsere Hunde trotzdem sofort an – diese angeborene Fähigkeit müssen wir ihnen nicht lernen, das Allein sein zu können jedoch schon.

Unsere Berger Picard’s sind schließlich auch Hüte- und Hofhunde einmal gewesen. Bei uns sind sie halt noch Familienhund dazu.

es liegt sich bequem

was die wohl dazu träumen? Über Ball spielen? (was für ein Alptraum!)

Meniskusverletzung beim Spielen mit Morty

Gassi gehen ist ja eigentlich was gesundes. Die frische Luft und die Bewegung macht fit und hält gesund.

Aber wenn man so blöd ist wie ich, und Morty beim Ball werfen „frigieren“ will (Südtiroler Ausdruck für täuschen), dann passieren einem eben solche Sachen:

Ich täusche Morty vor den Ball nach rechts zu werfen, drehe mich aber im letzten Moment voll nach links ab und werfe ihn dort hin.

Leider haben meine 90kg Eigengewicht dabei voll auf das linke Kniegelenk gedrückt, welches ich vergessen habe, mitzudrehen. Bin ja schließlich schon alt und dazu noch männlich: da kann man nicht so viele Sachen auf einmal tun.

Es hat voll gekracht, nach links und dann nach rechts, als ob man Steine aufeinander werfen würde.

Da ich seitdem nur schlecht wie recht gehen kann und es ein wenig schmerzhaft ist, bin ich heute früh um viertel nach 7 Uhr rüber ins Krankenhaus auf die traumatologische Abteilung, wo ich als erster untersucht wurde.

Diagnose:
„sops rupt men med gin sin“, was so viel heißen soll wie „linker Meniskusriss“. Der Arzt meinte, daß es das mit hoher Wahrscheinlichkeit ist. Evtl. noch die Bänder in Mitleidenschaft gezogen.

Wahrscheinliche Behandlung:
1 Day-OP: Tagesoperation, davor wird aber noch eine Magnetresonanz des Knies gemacht, damit man genau weiß was los ist und entsprechend behandeln kann.

Frühstmöglichster Termin im Krankenhaus Brixen für die MRI-Untersuchung: Mitte Oktober, also 7  Wochen Wartezeit!!
– 7 Wochen lang humpeln
– 7 Wochen lang Schmerzen
– 7 Wochen lang keine Behandlung
– 7 Wochen lang keine definitive Prognose oder Besserung

Alternative: wenn man Geld hat, kann man die MRI auch in einer Privatklinik in Bozen machen, dort krieg ich den Termin 1 Monat früher, am 14.09.

So ist das auch schon in Südtirol: wer die notwendigen finanziellen Mittel besitzt, genießt eine besssere medizinische Behandlung.

Mögliche Komplikationen:
Versteifung des linken Fusses. Es könnte sein, daß ich den linken Fuss nicht mehr abbiegen kann demnächst. Da soll ich mich gleich im KH melden, die drücken das dann sofort wieder zurecht. Soll auch schmerzhaft sein.

Therapie:
Bei einer evtl. OP: 3-4 Tage danach absolute Ruhe, nach 1 Woche kann man wieder gehen, nach 3-4 Wochen wieder normal gehen, gleichzeitig ein wenig Therapie machen für die Muskulatur.

Heutige Entlassungsdiagnose:
Schonen, Kühlen, Schmerzmedikation bei Bedarf, Kompressionsstrumpf, MRI, Kontrolle mit Befund nach MRI

Resüme: WTF !!!!

Ich hoffe sehr, daß ich dach bald in den Griff bekomme und ich wie gewohnt gehen kann, das geht ja gar nicht so!

Ursachen für einen Meniskusriss:
40% der Meniskusläsionen entstehen als Folge einer indirekten Gewalteinwirkung (= sekundär traumatische Rissentstehung). Zu indirekten Gewalteinwirkung zählen plötzliche Überstreckungen oder Beugungen des Gelenkes, die unbeabsichtigt die Meniskushinterhörner einklemmen. Wird dann auf den eingeklemmten Meniskus Kraft, beispielsweise in Form einer Drehung des Unterschenkels, ausgeübt, kann der Meniskus ein-, bzw. zerreißen. (Quelle)

40% der Meniskusläsionen entstehen als Folge einer indirekten Gewalteinwirkung (= sekundär traumatische Rissentstehung). Zu indirekten Gewalteinwirkung zählen plötzliche Überstreckungen oder Beugungen des Gelenkes, die unbeabsichtigt die Meniskushinterhörner einklemmen. Wird dann auf den eingeklemmten Meniskus Kraft, beispielsweise in Form einer Drehung des Unterschenkels, ausgeübt, kann der Meniskus ein-, bzw. zerreißen.

Morty und Dino besuchen Soni

Morty und Dino waren heute noch kurz Soni besuchen, bevor sie mit ihrer Familie nach Sardinien auf Urlaub fährt. Schönen Urlaub Soni, E., T. und L. und bis bald!

Dino ist gleich 2x zu den Koi’s in den Teich gesprungen, um ein bischen Abkühlung zu finden. Die Fische sind froh, dass Dino sie für einige Wochen nicht mehr besuchen wird.

Klein Dino durfte heute mit ins Einkaufzentrum DEZ, in Theorie! Dort sind Hunde nicht willkommen, wie uns der Polizist am Eingang klargemacht hat. Schade, wir wollten eigentlich ins Tierfachgeschäft gehen, da Dino’s Halsband langsam zu klein wird. Schlussendlich haben wir 2 schöne Halsbänder mit Swarovski Steinen bei Megazoo bestellt, ein schwarzes für Dino und ein pinkes für Morty… Bin schon gespannt, wie Morty mit pinkem Halsband aussieht. Bisher hatte sie immer braune und nichts „ladylike“.

Mud

Jetzt wo das Schwimmbad weg ist muss man sich natürlich im stinkenden Dreck herumwälzen.

Ich denke aber nicht, dass das eine typisch Berger Picard „Abart“ ist.

Gestank zieht Hunde erst einmal magisch an. Immerhin ist dieses Parfüm zumindestens kostenlos.

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